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Akiwa Moissejewitsch Jaglom, englisch Akiva Yaglom (russisch Акива Моисеевич Яглом; * 6. März 1921 in Charkiw, Ukraine; † 12. Dezember 2007 in Boston) war ein russischer Mathematiker und Physiker.

Akiwa Jaglom 1976 in Leningrad

Jaglom zog 1926 mit der Familie nach Moskau, wo er mit seinem Bruder schon als Schüler Mathematikpreise gewann und ab 1938 an der Lomonossow-Universität Mathematik und Physik studierte und sein Diplom 1942 an der Universität Swerdlowsk ablegte. 1946 wurde er am Steklow-Institut für Mathematik bei Andrei Kolmogorow promoviert (Über die statistische Reversibilität Brownscher Bewegung).[1] 1955 habilitierte er sich mit einer Arbeit über die Anwendung stochastischer Prozesse in der Turbulenz-Theorie bei Kolmogorow (russischer Doktor). Er arbeitete danach (nachdem er ein Angebot von Igor Tamm abgelehnt hatte, an physikalischen Problemen von Kernwaffen zu arbeiten) am Institut für atmosphärische Physik der Russischen Akademie der Wissenschaften und war Professor in der Abteilung Wahrscheinlichkeitstheorie der Lomonossow-Universität. 1992 siedelte er in die USA über, wo er am MIT arbeitete.

Jaglom beschäftigte sich mit stationären Zufallsprozessen. Er ist mit Andrei Kolmogorow einer der Begründer der statistischen Theorie der (homogenen) Turbulenz in Russland (unabhängig in Deutschland von Werner Heisenberg und Carl Friedrich von Weizsäcker untersucht).

1988 erhielt er den Otto-Laporte-Preis der American Physical Society. 2008 erhielt er posthum die Lewis-Fry-Richardson-Medaille der European Geosciences Union.

Er ist der Zwillingsbruder des Mathematikers Isaak Jaglom, mit dem er das Buch Wahrscheinlichkeit und Information schrieb.

Schriften

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  • mit Andrei Sergejewitsch Monin: Statistical fluid mechanics, MIT Press, 2 Bände, 1971
  • Einführung in die Theorie der stationären Zufallsfunktionen, Berlin, Akademie Verlag 1959 (englisch: An introduction to the theory of stationary random functions, Prentice Hall 1962, Dover 2004)
  • Correlation theory of stationary and correlated random functions, 2 Bände, Springer 1987
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Einzelnachweise

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  1. Akiwa Moissejewitsch Jaglom im Mathematics Genealogy Project (englisch) Vorlage:MathGenealogyProject/Wartung/id verwendet abgerufen am 8. Mai 2024.

📚 Artikel Terkait di Wikipedia

Liste von Zufallszahlengeneratoren

Mountain Software Implementation Guide CryptGenRandom function auf MSDN, abgerufen am 11. Mai 2012 random(4) – Linux manual page, abgerufen am 15. Mai 2012

Brownsche Bewegung

1002/sapm192321131 (wiley.com).  Paley, R.E.A.C., Wiener, N. & Zygmund: A. Notes on random functions. In: Math Z. Band 37, 1933, S. 647–668, doi:10.1007/BF01474606.  Peter

Norbert Wiener

1932, S. 1–100. Mit Raymond E. A. C. Paley, Antoni Zygmund: Notes on random functions. Math Z 37, 647–668, 1933. The Fourier Integral and Certain of its

Lévys stochastische Fläche

 487–550, doi:10.2307/2371467.  P. Lévy: Wiener's random function, and other Laplacian random functions. In: Univ. California (Hrsg.): Proc. 2nd Berkeley

Bogosort

return true; } } function sort(arr) { while(!isSorted()) { var a = Math.floor(Math.random() * arr.length); var b = Math.floor(Math.random() * arr.length);

Ashkan Nikeghbali

ab Februar 2004 bis Juli 2004 Forscher am Newton Institute mit dem Thema Random matrix approaches in number theory. Nach Abschluss seiner Promotion forschte

Satz von Paley-Wiener-Zygmund

  Payley Raymond E.A.C., Wiener Norbert, Zygmund Antoni: Note on random functions. In: Mathematische Zeitschrift. Nr. 37, 1933, S. 647–668 (uni-goettingen

Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue-Syndrom

Engineering, and Medicine: Long-term Health Effects of COVID-19: Disability and Function Following SARS-CoV-2 Infection. The National Academies Press, Washington