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EnMAP
Typ: Erdbeobachtungssatellit
Land: Deutschland Deutschland
Betreiber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR, GFZ
COSPAR-ID: 2022-033C
Missionsdaten
Masse: 980 kg
Größe: 3,1 m × 2,0 m × 1,7 m[1]
Start: 1. April 2022, 16:24 UTC[2]
Startplatz: CCSFS, SLC-40
Trägerrakete: Falcon 9 Block 5[1]
Betriebsdauer: min. 5 Jahre[3]
Status: aktiv
Bahndaten[3]
Umlaufbahn: sonnensynchron
Bahnhöhe: 652 km
Bahnneigung: 98 º

Das Environmental Mapping and Analysis Program (EnMAP) ist eine deutsche Satellitenmission mit einem Erdbeobachtungssatelliten.

Ziel ist das getrennte Aufzeichnen verschiedener teils eng beieinander liegender Lichtfrequenzen (hyperspektral) von der Erdoberfläche. Aus der Analyse dieser Daten lassen sich Informationen u. a. über Vegetations-, Boden- und Wasserparameter ableiten, die wiederum Rückschlüsse auf Veränderungen der Umwelt ermöglichen. Vorrangiges Ziel der Mission ist, einen Beitrag zum Verständnis klimarelevanter Prozesse zu leisten.

Der Satellit startete am 1. April 2022 und ist für eine Betriebsdauer von mindestens fünf Jahren ausgelegt.

Mission

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Der 980 kg (inklusive 55 kg Hydrazin) schwere Satellit nimmt in 242 kontinuierlich aneinandergereihten Kanälen im Spektralbereich zwischen 420 nm und 2450 nm (blaues sichtbares Licht bis kurzwelliges Infrarot) auf. Die spektralen Signaturen sollen dann quantitativ analysiert werden, um geo- und biochemische Parameter der Erdoberfläche u. a. über Vegetations-, Boden- und Wasserparameter abzuleiten.

EnMAP zeichnet die Erdoberfläche auf einer sonnensynchronen Umlaufbahn aus einer Höhe von ca. 650 km mit einer Bodenauflösung von 30 m × 30 m auf. Die Abtastbreite beträgt 30 km, wobei der Satellit eine Streifenlänge von bis zu 5000 km pro Tag verarbeiten kann. Die Möglichkeit der seitlichen Schwenkung des Satelliten um bis zu ±30° erlaubt Vergleichsbeobachtungen desselben Ortes innerhalb von vier Tagen.

Das Deutsche GeoForschungsZentrum – Helmholtz-Zentrum Potsdam hat die wissenschaftliche Leitung der EnMAP-Mission, das Management liegt beim Raumfahrtmanagement des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Der Sensor wird von der OHB System AG (ehemals Kayser-Threde) entwickelt. Diese übernimmt nach einem Vertrag zwischen DLR und der Firma vom November 2008 auch die Systemführerschaft für die Mission. OHB System baut den Satellitenbus, der vorher u. a. für die SAR-Lupe-Satelliten genutzt wurde. Das Bodensegment wird vom DLR geplant, aufgebaut und betrieben.

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Einzelnachweise

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  1. a b Missionsseite des DLR, abgerufen am 3. Dezember 2021.
  2. To space from Bremen, via Hanover and Florida. DLR, 2. März 2022.
  3. a b EnMAP (Environmental Monitoring and Analysis Program) im eoPortal der ESA, abgerufen am 6. Januar 2021.

📚 Artikel Terkait di Wikipedia

Central Intelligence Agency

Abteilungsleiter sind Teil der Leitungsebene der CIA. Das Directorate of Analysis ist verantwortlich für die Auswertung und Bewertung aller gesammelten Informationen

San Antonio

Englisch).  US Census Bureau: Search Results. Abgerufen am 7. November 2017 (englisch).  Friendship Cities Program. 24. Oktober 2016 Sister Cities Program.

Programmanalyse

Statische Code-Analyse Flemming Nielson, Hanne R. Nielson, Chris Hankin: Principles of Program Analysis, Springer, 1999, ISBN 3-540-65410-0, Webseite zum Buch

Mars Science and Telecommunications Orbiter

Mars Exploration Program Analysis Group (MEPAG) MTO auf spacetoday (englisch) Report von Mai 2007 der Mars Exploration Program Analysis Group (MEPAG) zum

Lunar and Planetary Institute

planetarer Daten für jeden Zweck, jetzt und in Zukunft. Mars Exploration Program Analysis Group (MEPAG) – verantwortlich für die Bereitstellung wissenschaftlicher

Defense Intelligence Agency

budget” spans over a dozen agencies that make up the National Intelligence Program. The Washington Post, 30. August 2013, abgerufen am 7. September 2013 (englisch)

Eric Bodden

Codeanalyse zum Einsatz. 2024: ERC Advanced Grant für Self-Optimizing Static Program Analysis 2023: Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech)

Samson-Option

Nuclear Policy: A Cost-Benefit Analysis. In: The Institute for Defence Studies and Analyses (Hrsg.): Strategic Analysis: A Monthly Journal of the IDSA