EXE (auch .exe, englisch executable ‚ausführbar‘) ist eine Dateinamenserweiterung für ausführbare Dateien unter den Betriebssystemen DOS, Windows, OS/2, OpenVMS und Symbian.

EXE-Dateien sind durch die Dateiendung .exe gekennzeichnet. Es gibt jedoch verschiedene Datenformate, die diese Erweiterung nutzen. Die häufigsten EXE-Dateien sind Programme für MS-DOS/​PC DOS oder Windows.

Unter Linux-Betriebssystemen können mithilfe von Wine auch .exe- und .msi-Programme ausgeführt werden.

Dateiformate

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Die wichtigsten Dateiformate sind:

  • 16-Bit DOS MZ executable (MZ): Das ursprüngliche EXE-Dateiformat für ausführbare Dateien unter MS-DOS/​PC DOS.
  • 16-Bit New Executable (NE): Nachfolger des MZ-Formates für 16-Bit-Windows-Betriebssysteme (Windows 1.0 und neuer), Multitasking-MS-DOS 4.0 und OS/2 1.x. Aus Kompatibilitätsgründen beginnt dieses Dateiformat mit dem Header einer MZ-Datei, welcher beim Aufrufen der Datei unter DOS ausgeführt wird. Bei den meisten Programmen enthält dieser jedoch nichts weiter als den so genannten „DOS-Stub“, die Ausgabe einer Fehlermeldung („This program cannot be run in DOS mode“).
  • 32-Bit Portable Executable (PE): Nachfolger des NE-Formates für 32-Bit- und 64-Bit-Windows-Betriebssysteme (Windows NT 3.1 und neuer – Windows-NT- und Windows-9x-Linie). Beginnt genauso wie das NE-Format mit dem Header einer MZ-Datei.
  • 32-Bit Linear Executable (LX): Ausführbares Dateiformat hauptsächlich für OS/2 2.0, aber auch für einige DOS-Erweiterungen.[1]
  • 16/32 Bit Linear Executable (LE): Ausführbares Dateiformat für OS/2 2.0, Windows VxD-Gerätetreiber und einige DOS-Erweiterungen.[1]

Des Weiteren wird die Dateierweiterung .exe auch für ausführbare Dateien der Symbian-Plattform verwendet.[2]

Siehe auch

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Literatur

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Einzelnachweise

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  1. a b DOS/4G and DOS/4GW FAQ: Executable File Format(s). In: tenberry.com. Tenberry Software Inc., 6. Februar 2003, archiviert vom Original am 5. Februar 2009; abgerufen am 19. November 2015 (englisch).
  2. Richard Harrison: Symbian OS C++ for Mobile Phones. Wiley, 2003, ISBN 978-0-470-85611-6, S. 269 (Vorschau auf Google Books).

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